Ausbildung Hygienebeauftragte/r

DOCEOMED BILDUNGSZENTRUM

Wissen, das schützt. Hygiene, die wirkt.

Möchten Sie als Hygienebeauftragter mehr Verantwortung übernehmen?

 

Die Ausbildung zum Hygienebeauftragten vermittelt fundiertes Fachwissen zur Umsetzung und Überwachung von Hygienemaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen und anderen hygienerelevanten Bereichen. Die Teilnehmer erwerben praxisnahe Kenntnisse in den Bereichen Infektionsprävention, Hygieneorganisation, gesetzliche Anforderungen sowie Qualitätssicherung und werden darauf vorbereitet, Hygienestandards nachhaltig im Arbeitsalltag zu etablieren.

Doceomed bietet die Ausbildung zum Hygienebeauftragten an. Bei Interesse setzten Sie sich mit uns in Verbindung.

Kosten Grundausbildung: 

795,00€ 

Kosten Basiskurs:

495,00€

Termine werden in Kürze bekanntgegeben

Ausbildung nach DGKH und lFSG

40 oder 80 Unterrichtseinheiten

Prüfung

UND VIELES MEHR!

Hygienebeauftragte übernehmen eine zentrale Rolle bei der Sicherstellung von Hygienestandards und der Prävention von Infektionen in Gesundheitseinrichtungen und anderen hygienerelevanten Bereichen. Unsere praxisorientierte Ausbildung vermittelt Ihnen das notwendige Fachwissen, um Hygienemaßnahmen professionell umzusetzen, Mitarbeitende zu sensibilisieren und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zu unterstützen.

Sie erwerben fundierte Kenntnisse in den Bereichen Infektionsprävention, Hygieneorganisation, Qualitätsmanagement sowie aktuelle rechtliche und normative Anforderungen. Nach erfolgreichem Abschluss sind Sie in der Lage, als kompetente Ansprechperson für Hygienefragen zu agieren und aktiv zur Sicherheit von Patienten, Bewohnern, Kunden und Mitarbeitenden beizutragen.

Die Ausbildung schließt mit einer schriftlichen Abschlussprüfung und einem Zertifikat ab

 

Schulungsmöglichkeiten:

Der Basiskurs Hygienebeauftragte/r (40 Unterrichtseinheiten) vermittelt praxisnahes Grundwissen zur Hygiene und Infektionsprävention gemäß den Anforderungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Die Teilnehmer erwerben die notwendigen Kenntnisse, um Hygienemaßnahmen in ihrer Einrichtung fachgerecht umzusetzen, die Einhaltung des Hygieneplans zu unterstützen und als kompetente Ansprechperson für Hygienefragen im Team mitzuwirken.

Die Weiterbildung richtet sich insbesondere an Mitarbeitende aus Arzt- und Zahnarztpraxen, Therapie- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflege- und Betreuungseinrichtungen sowie weiteren Einrichtungen mit allgemeinen Hygieneanforderungen. Die Ausbildungsinhalte orientieren sich an den organisatorischen und hygienischen Anforderungen der §§ 23 bis 36 des Infektionsschutzgesetzes und schaffen die Grundlage für eine sichere und qualitätsorientierte Hygienepraxis.

Die Grundausbildung Hygienebeauftragte/r nach DGKH (80 Unterrichtseinheiten) vermittelt vertiefte Fachkenntnisse für die Übernahme erweiterter Aufgaben im Hygienemanagement. Die Teilnehmer erwerben umfassende Kompetenzen zur Weiterentwicklung von Hygienestrukturen, zur Überwachung hygienerelevanter Prozesse sowie zur Unterstützung bei der Umsetzung und Qualitätssicherung von Infektionspräventionsmaßnahmen.

So läuft die Ausbildung ab:

Theoretische Ausbildung

Prüfung

Das sind die Voraussetzungen:

  • Abgeschlossene Ausbildung in der Pflege oder dementsprechende Weiterbildung

  • Mindestalter: 18 Jahre

Inhalte der Basisschulung zur/zum Hygienebeauftragten nach IfSG (40 Unterrichtseinheiten)

Die Basisschulung umfasst insgesamt 40 Unterrichtseinheiten und vermittelt grundlegende Kenntnisse sowie praktische Kompetenzen im Bereich Hygiene und Infektionsprävention. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, hygienische Standards in ihrer Einrichtung aktiv zu unterstützen, bei der Umsetzung von Hygienemaßnahmen mitzuwirken und als interne Ansprechperson für hygienerelevante Fragestellungen zur Verfügung zu stehen.

1. Hygiene und Infektionsprävention in der Praxis

Die Teilnehmenden lernen, die Einhaltung und Umsetzung bestehender Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen im Arbeitsalltag zu unterstützen. Dazu gehören insbesondere:

  • Durchführung regelmäßiger Kontroll- und Begehungsrunden in allen Einrichtungsbereichen, insbesondere in pflegerischen Bereichen
  • Beobachtung und Bewertung hygienerelevanter Arbeitsabläufe, beispielsweise bei:
    • Maßnahmen der Körperpflege
    • Verbandwechseln
    • dem Umgang mit Kathetern und Drainagesystemen
    • Desinfektionsmaßnahmen
    • der Wäscheaufbereitung sowie der Entsorgung

2. Hygienepläne und Zusammenarbeit mit Behörden

Vermittelt werden Kenntnisse zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung behördlicher Begehungen im Hygienebereich. Darüber hinaus umfasst die Schulung:

  • Erstellung und Aktualisierung von Hygieneplänen
  • Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Hygienekonzepte entsprechend den Anforderungen des § 35 IfSG

3. Vorbeugung und Umgang mit nosokomialen Infektionen

Die Teilnehmenden werden in die Maßnahmen zur Vermeidung, Erkennung und Eindämmung nosokomialer Infektionen eingeführt. Schwerpunkte sind:

  • Unterstützung bei der Umsetzung präventiver Hygienemaßnahmen
  • Mitwirkung bei der Identifikation möglicher Infektionsgeschehen
  • Beratung von Mitarbeitenden zu allgemeinen und bereichsspezifischen Hygienefragen

4. Anleitung, Schulung und Unterstützung von Mitarbeitenden

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Wissensvermittlung innerhalb der Einrichtung. Hierzu gehören:

  • Planung und Durchführung von Schulungen für Mitarbeitende
  • Vermittlung relevanter Inhalte zu:
    • gesetzlichen Grundlagen und Verordnungen
    • aktuellen Richtlinien und Empfehlungen
    • anerkannten wissenschaftlichen und technischen Standards im Hygienebereich
  • Praktische Begleitung und Unterstützung von:
    • zukünftigen Hygienebeauftragten
    • Auszubildenden
    • neu eingestellten Mitarbeitenden

5. Hygienerelevante Verfahren und Produkte

Die Schulung vermittelt Grundlagen zur Auswahl und Bewertung von hygienerelevanten Produkten und Verfahren. Dies umfasst unter anderem:

  • Auswahl geeigneter Desinfektionsmittel und Desinfektionsverfahren
  • Beurteilung hygienischer Anforderungen an Medizinprodukte
  • Mitwirkung bei Ver- und Entsorgungsprozessen
  • Unterstützung bei funktionellen oder baulichen Maßnahmen mit hygienischer Relevanz

6. Dokumentation, Surveillance und epidemiologische Grundlagen

Die Teilnehmenden erhalten Kenntnisse zur Erfassung und Auswertung hygienerelevanter Daten. Dazu zählen:

  • Unterstützung bei der Erkennung und Dokumentation nosokomialer Infektionen
  • Zuordnung von Infektionsgeschehen zu betroffenen Bereichen, soweit möglich
  • Erstellung und Auswertung von Infektionsstatistiken zur Gewinnung epidemiologischer Erkenntnisse
  • Mitarbeit bei epidemiologischen Untersuchungen in Zusammenarbeit mit Hygienefachkräften und Hygienikerinnen bzw. Hygienikern

Nach Abschluss der Basisschulung verfügen die Teilnehmenden über die erforderlichen Grundlagen, um hygienische Prozesse in ihrer Einrichtung fachgerecht zu unterstützen und einen aktiven Beitrag zur Infektionsprävention und Qualitätssicherung zu leisten.

Inhalte der Grundausbildung zur/zum Hygienebeauftragten (80 Unterrichtseinheiten)

Die Grundausbildung umfasst 80 Unterrichtseinheiten und vermittelt vertiefte Kenntnisse sowie praktische Handlungskompetenzen im Bereich Hygiene und Infektionsprävention. Die Teilnehmenden werden darauf vorbereitet, hygienische Standards in ihrer Einrichtung aktiv zu unterstützen, präventive Maßnahmen umzusetzen und als kompetente Ansprechpersonen für hygienerelevante Fragestellungen zu agieren.

1. Umsetzung von Hygienestandards und Infektionsschutzmaßnahmen

Die Teilnehmenden erwerben die Fähigkeit, bei der Umsetzung und Sicherstellung geltender Hygienevorgaben mitzuwirken. Schwerpunkte sind:

  • Regelmäßige Begehungen und Kontrollen in sämtlichen Bereichen der Einrichtung, insbesondere in pflegerischen Versorgungsbereichen
  • Beobachtung und Bewertung hygienerelevanter Arbeitsabläufe, beispielsweise bei:
    • Maßnahmen der Körperpflege
    • Durchführung von Verbandwechseln
    • Umgang mit Kathetern und Drainagesystemen
    • Durchführung von Desinfektionsmaßnahmen
    • Wäschemanagement sowie Entsorgungsprozessen

2. Hygienebegehungen, Hygienepläne und Zusammenarbeit mit Behörden

Dieser Themenbereich vermittelt Kenntnisse zur Organisation und Begleitung von behördlichen Überprüfungen sowie zur Weiterentwicklung hygienischer Standards:

  • Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung von Hygienebegehungen durch Aufsichtsbehörden
  • Erstellung, Aktualisierung und regelmäßige Überprüfung von Hygieneplänen entsprechend den Vorgaben des § 35 IfSG

3. Prävention und Kontrolle nosokomialer Infektionen

Die Teilnehmenden lernen Maßnahmen zur Vermeidung, Erkennung und Eindämmung nosokomialer Infektionen kennen. Inhalte sind unter anderem:

  • Unterstützung bei der Umsetzung von Präventionsstrategien
  • Mitwirkung bei der Identifikation und Bewertung von Infektionsereignissen
  • Fachliche Beratung zu allgemeinen und bereichsspezifischen Hygienefragen innerhalb der Einrichtung

4. Schulung und fachliche Begleitung von Mitarbeitenden

Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist die Weitergabe hygienerelevanten Wissens an andere Beschäftigte:

  • Planung und Durchführung von Schulungen sowie praktischen Anleitungen
  • Vermittlung von Kenntnissen zu:
    • rechtlichen Grundlagen und gesetzlichen Vorgaben
    • aktuellen Richtlinien und Empfehlungen
    • anerkannten wissenschaftlichen und technischen Standards im Hygienebereich
  • Unterstützung und Begleitung von:
    • zukünftigen Hygienebeauftragten
    • Auszubildenden
    • neu eingearbeiteten Mitarbeitenden

5. Auswahl und Bewertung hygienerelevanter Produkte und Verfahren

Die Ausbildung vermittelt Grundlagen zur Auswahl geeigneter Maßnahmen und Materialien für die hygienische Praxis. Dazu gehören:

  • Auswahl und Bewertung von Desinfektionsmitteln sowie Desinfektionsverfahren
  • Hygienische Anforderungen an Medizinprodukte
  • Gestaltung von Ver- und Entsorgungsabläufen
  • Mitwirkung bei funktionellen oder baulichen Maßnahmen mit hygienischer Relevanz

6. Surveillance, Dokumentation und epidemiologische Auswertungen

Die Teilnehmenden erwerben Kenntnisse zur systematischen Erfassung und Analyse von Infektionsgeschehen:

  • Unterstützung bei der Erkennung nosokomialer Infektionen durch strukturierte Datenerhebung, beispielsweise zu:
    • Art und Häufigkeit von Infektionen
    • beteiligten Erregern
    • Wirksamkeit eingesetzter Antibiotika
  • Zuordnung von Infektionsereignissen zu betroffenen Bereichen, soweit möglich
  • Erstellung und Auswertung von Infektionsstatistiken zur Gewinnung epidemiologischer Erkenntnisse
  • Mitarbeit bei epidemiologischen Untersuchungen in Zusammenarbeit mit Hygienefachkräften oder Hygienikerinnen und Hygienikern

7. Informationsweitergabe und Meldewesen

Die Teilnehmenden werden mit den Anforderungen an eine rechtzeitige Kommunikation relevanter Ereignisse vertraut gemacht:

  • Weiterleitung wichtiger Informationen an die zuständigen Stellen bei Verdachtsfällen oder besonderen hygienischen Vorkommnissen
  • Unterstützung bei der Einhaltung bestehender Informations- und Meldewege innerhalb der Einrichtung

Nach erfolgreichem Abschluss der Grundausbildung verfügen die Teilnehmenden über umfassende Kenntnisse und praktische Fähigkeiten, um Hygienemaßnahmen fachgerecht umzusetzen, Infektionsrisiken zu minimieren und die Qualitätssicherung in ihrer Einrichtung nachhaltig zu unterstützen.

Zielgruppe:

    • Krankenhäuser
    • Pflegeeinrichtungen (Alten- und Pflegeheime)
    • Arztpraxen und medizinische Versorgungszentren
    • Ambulante Pflegedienste
    • Rettungsdienste
    • Einrichtungen mit besonderen Infektionsrisiken
    • Lebensmittel- und Gemeinschaftseinrichtungen

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Unser Team ist für Sie da!